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19.09.2016
Gas- und Dampfturbinenkraftwerk steht vor Neustart

Bereits im Sommer vergangenen Jahres wurden bei einer Überprüfung Risse in einigen Sammlern am Abhitzekessel entdeckt. Nach Lösungssuche durch GE, dem Generalunternehmer für den Kraftwerksbau, und langwieriger Reparatur auf Grund von Lieferzeiten und einer aufwendigen Fertigungsverfahren konnten erst in den vergangenen Monaten 456 Anschlussrohre getauscht und neu mit den Kesseln verschweißt. Eine Arbeit die höchste Sorgfalt erfordert hat, schließlich durchströmt der Wasserdampf die Kessel mit einer Temperatur von 600 Grad Celsius und 180 bar Druck. Seit Mitte September ist der Kesselschaden im GuD-Kraftwerk behoben. „Wir bereiten jetzt das zweite First Fire vor“ fasst Olaf Busack, Projektleiter beim Gemeinschaftskraftwerk, die nächsten Arbeitsschritte zusammen. Erklärtes Ziel ist es, dass Kraftwerk bis Ende des Jahres im Regelbetrieb fahren zu können.